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EU-Schweinemarkt weiterhin ohne Sommerimpuls

Die saisonübliche Entwicklung am europäischen Schweinemarkt lässt weiter auf sich warten. Zu viele negative Begleiterscheinungen wie schlechtes Wetter und weltpolitische Ereignisse verderben das erwartete Sommerergebnis. Nachdem Russland nun endgültig als Absatzventil ausfällt, gelingt es dem Fleischhandel nicht, ad hoc gleichwertige, alternative Märkte aufzutreiben. Vor diesem Hintergrund bewegen sich die Schweinemärkte in den EU-Mitgliedstaaten auf stabilem, aber im Vergleich zum Vorjahr auf rund 15% niedrigerem Niveau. In Deutschland gab es ein Aufatmen, weil die letztwöchigen Forderungen nach weiteren Preiszugeständnissen von Abnehmerseite diesmal ausblieben. In Österreich liegen Angebot und Nachfrage gleichauf. In Anbetracht der gesamteuropäischen Situation war auch hierzulande keine Preisveränderung nach oben machbar. Die Notierung für heimische Mastschweine liegt daher erneut bei EUR 1,62 (Berechnungsbasis: EUR 1,52) je kg.

„Die von EU-Kommission und heimischer Agrarpolitik avisierten Hilfspläne sind derzeit leider nur Diskussionsmasse. Es ist zu hoffen, dass die bevorstehenden Gespräche in Brüssel positive Entscheidungen bringen – das heißt substanzielle Drittlanderstattung und nicht Private Lagerhaltung die das Problem nur ein paar Monate nach hinten verschieben würde”, erklärt Johann Schlederer von der Österreichischen Schweinebörse. AIZ

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