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EU-Schweinemarkt: Stabile Verhältnisse

Etwas überraschend, aber nicht unerwartet, hat die EU das geförderte Einfrieren namens PLH beendet. Schneller als vermutet wurden an die 100.000 Tonnen geordert, was sicher zur Marktentlastung bzw. Preisstabilisierung im Jänner beigetragen hat, aber auch sehr schnell den budgetierten Topf von 30 Millionen Euro ausgeräumt hat. Der PLH-Stop hat vermutlich auch dazu beigetragen, dass Preisanstiegserwartungen auf Erzeugerebene in Deutschland (+/-0,00) und darüber hinaus vorerst vom Tisch sind.

In Österreich zeigt sich der Schlachtschweinemarkt ausgewogen. Schlachtgewichte und schlachtreife Schweine weisen sinkende Tendenz auf. Weniger ausgewogen verlief der Fleischmarkt in der abgelaufenen Woche. Beschreibungen von Marktbeteiligten wie z. B. „Wie abgerissen“ charakterisieren die Situation. Mit 1.200 Tonnen fiel auch die Teilnahme der österreichischen Fleischwirtschaft eher unterdurchschnittlich aus. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse der Preis mit 1,25 Euro auf Vorwochenniveau fixiert.

Vorauseilende Befürchtungen hinsichtlich Faschingsgeschäft dürften dringend erforderlichen Preisverbesserungen vorerst keine Chance lassen. Da die beantragten PLH-Mengen aber erst in den nächsten Wochen tatsächlich ins Gefrierlager gebracht werden, sollte man von zumindest stabilen Verhältnissen ausgehen können.

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