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EU-Schweinemarkt: Anhaltend volle Märkte

Seit mehr als einem halben Jahr herrscht Katerstimmung am Schweinemarkt und es gibt nach wie vor keine Hinweise auf Besserung. EU-weit sind Ställe, Schlacht- und Zerlegebänder, Kühlhäuser, aber auch Regale in den Verbrauchermärkten randvoll. Das heißt entlang der ganzen Kette wird geschoben. Die Notierungen können somit bestenfalls gehalten werden, wie in Deutschland oder Frankreich, während sie beispielsweise in Italien weiter schwächelt.

Auch in Österreich stottert der Motor der den Warenstrom auf Zug halten soll. Nicht in allen Fällen gelangten die schlachtreifen Partien zeitnah zur Vermarktung. Unter anderem wird auch das Ende der Saison in den Schigebieten vom Fleischhandel mit wenig Freude zur Kenntnis genommen. Regional unterschiedlich, aber in Summe jedenfalls bedarfsdeckend, fiel das Angebot für die neue Woche aus. Vor diesem Hintergrund wurde die Notierung an der Österreichischen Schweinebörse mit 1,24 Euro auf Vorwochenniveau fixiert.

Anzeichen auf Anhalten der schwierigen Verhältnisse überwiegen. Einziger Hoffnungsschimmer für die nächsten Monate ist das Grillgeschäft. Ob es ein Geschäft wird, hängt bekanntlich von der Grilltauglichkeit des Wetters ab.

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