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Aktuelle Nutztierbestände

Die Rinderanzahl bleibt weiterhin unter der Zweimillionenmarke, der Schweinebestand ist um 3,7 Prozent geringer als noch im Dezember

Im Rahmen der Viehzählung (Stichtag 1. Juni) wies die Statistik Austria einen Gesamtbestand von 1.939.000 Rindern in Österreich aus. Im Vergleich zur letzten Auswertung vom Dezember des Vorjahres verringerte sich damit die Anzahl um rund 0,8 Prozent und blieb wie in allen Erhebungen seit 2010 knapp unter der Zweimillionenmarke.

Die Zahl der rinderhaltenden Betriebe sank in den vergangenen sechs Monaten um 1,6 Prozent auf rund 66.600. Die durchschnittliche Bestandsdichte je Betrieb erhöhte sich indes auf knapp mehr als 29 Stück.

In der Altersklasse bis zu einem Jahr zeigte sich bei den Rindern ein Rückgang von 3,9 Prozent auf nunmehr 604.000 Stück. Die Zahl der Schlachtkälber sank um beachtliche 9,4 Prozent, die der ein bis unter zwei Jahre alten Tieren stieg hingegen um 2,6 Prozent auf 435.000 Stück. Speziell bei männlichen Tieren erhöhte sich die Zahl um 3,9 Prozent auf 165.000.

Mit zusammen knapp über 900.000 Tieren blieben die zumindest zwei Jahre alten Rinder auf ungefähr gleichem Niveau (–0,3 %). Dabei standen Einbußen bei Stieren und Ochsen (–7,7 %), Schlachtkalbinnen (–5,2 %) und anderen Kühen (–1,4 %) den Zuwächsen bei Nutz- und Zuchtkalbinnen (+2,6 %) gegenüber. Der Milchkuhbestand umfasste rund 524.000 Tiere (+0,1%).

Schweinebestand gesunken
Der Gesamtbestand an Schweinen sank laut dieser Erhebung im selben Zeitraum um 3,7 Prozent auf 2,87 Mio. Stück. Die Gruppe der Ferkel und Jungschweine hielt sich mit 1,51 Mio. Tieren auf gleichem Niveau. Die Zahl der Mastschweine reduzierte sich um 9,2 Prozent auf 1,10 Mio. und die der Zuchtschweine um 0,1 Prozent auf 263.000 Stück.

Konkret blieben die Bestandszahlen von Ferkeln mit 719.000 und Jungschweinen mit 793.000 Stück nahezu unverändert. Die anteilsmäßig größte Einheit innerhalb der Mastschweine-Gruppe, die Gewichtskategorie 50 bis unter 80 kg, schrumpfte hingegen um 8,5 Prozent auf 549.000 Tiere. In der Gruppe der Zuchtschweine nahm der Bestand an Altsauen um 0,5 Prozent auf 208.000 Stück ab, hingegen wurde bei den Jungsauen ein Zuwachs um 0,8% auf 49.000 Tiere erhoben. Die Zahl der Zuchteber legte im gleichen Zeitraum um 4,6% auf 5.500 Tiere zu. Regional erhöhte sich der Anteil der in der Schweinehaltung maßgeblichen Bundesländer (Nieder- und Oberösterreich sowie die Steiermark) auf 93,3% (zuletzt 93,1%) des Gesamtbestandes.
Red/AIZ

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