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BILLA fordert Systemänderung von heimischer Nutztierhaltung

Nach der neuersten Aufklärungsaktion vom Verein gegen Tierfabriken(VGT), welche die Tierquälerei in einem von AMA zertifizierten steirischen Hühnerschlachthof aufdeckte, fordert BILLA im Sinne der Konsument:innen als erster Lebensmittelhändler Österreichs eine wesentliche Verbesserung der Haltungsbedingungen und mehr gesetzlich verankerte Kontrollen. 

Erneut wurden Aufnahmen vom Verein gegen Tierfabriken (VGT) veröffentlicht, die prekäre Bedingungen in einem österreichischen Schlachtbetrieb ans Licht bringen. Sie zeigen einmal mehr, dass es sich dabei nicht um Einzelfälle handelt, sondern um ein systemisches Problem, das sich vorrangig hinter verschlossenen Türen abspielt.

Als erster Lebensmittelhändler Österreichs fordert BILLA im Sinne der Konsument:innen eine rasche Systemänderung hin zu mehr gesetzlichen Kontrollen sowie Transparenz was die Haltungsbedingungen anbelangt.

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt

„Die aktuellen Bilder haben bei uns große Betroffenheit ausgelöst, da sie erneut Missstände in der Tierhaltung sichtbar machen. Die Branche darf darüber nicht länger hinwegsehen und wir müssen unsere Verpflichtung gegenüber Mensch und Tier geschlossen wahrnehmen. Es braucht eindeutig mehr Bewusstsein für den richtigen Umgang mit Nutztieren. Denn die Verletzung des Tierschutzgesetzes und der Tierschutzverordnung ist kein Kavaliersdelikt. Mein Appell richtet sich an alle Verantwortlichen wieder mehr Wertschätzung den Tieren in allen Bereichen – von der Mast, über den Transport bis hin zur Schlachtung – entgegenzubringen. Schließlich handelt es sich um Lebewesen, die artgemäß gehalten werden müssen, nicht um Industrieprodukte. Unsere Kund:innen haben für diese Verfehlungen kein Verständnis“, sagt Marcel Haraszti, Vorstand REWE International AG.

Verschärfung gesetzlicher Kontrollen

„Daher müssen von allen Beteiligten entlang der gesamten Wertschöpfungskette wesentliche Verbesserungen in Angriff genommen werden. Landwirtschaft, Politik, Handel und Konsument:innen sind hier gleichermaßen gefordert. Wir sind jederzeit gesprächsbereit“, betont Marcel Haraszti, und weiters:

„Essenziell ist dabei auch die Verschärfung gesetzlicher Kontrollen, welche die AMA bereits vorgenommen und verstärkt hat, und vermehrte Überprüfung artgemäßer Tierhaltung – hier ist in Österreich noch sehr viel Luft nach oben. Wir bei BILLA zeigen im Rahmen der „Fair zum Tier“-Initiative, dass mit unseren Partnern eine wesentliche Verbesserung in der konventionellen Tierhaltung möglich ist.

„Fair zum Tier“-Betriebe werden 2023 mindestens zwei Mal pro Jahr kontrolliert, was über den gesetzlichen Standards liegt. Aufgrund der aktuellen Ereignisse haben wir unverzüglich Zusatzkontrollen veranlasst, die teils unangemeldet durch externe Kontrollstellen und Auditoren erfolgen. Das gibt unseren Kund:innen größtmögliche Gewissheit und Sicherheit bei ihren Einkäufen.“

Frischfleisch in allen BILLA und BILLA PLUS Bedientheken zu 100 % in Tierwohl-Qualität

„Wir können die Umstellung österreichweit in unseren rund 200 BILLA und BILLA PLUS Märkten mit Bedientheken früher als ursprünglich geplant umsetzen und bieten ab Ostern in Bedienung ausschließlich Fleisch in Tierwohl-Qualität von Ja! Natürlich oder „Fair zum Tier“ aus Österreich an. Wenn unsere Kund:innen Frischfleisch in Bedienung wählen, können sie sich sicher sein, dass die Haltungsbedingungen der Tiere höchsten Qualitätsstandards entsprechen und bekommen darüber hinaus beste Beratung unserer Fleischverkäufer:innen“, sagt Haraszti.

Nachhaltigste Leberkässemmel Österreichs

Der Lebensmittelhändler baut sein Tierwohl-Sortiment sowohl in der Feinkost als auch in der Selbstbedienung stetig aus. So bietet BILLA seit vergangenem Jahr in BILLA und BILLA PLUS Märkten Leberkäse in Tierwohl-Qualität und zu 100 Prozent aus österreichischem Fleisch an. In der Ja! Natürlich Bio-Semmel avanciert der Lieblingssnack der Österreicher:innen zur wohl fairsten und nachhaltigsten Jause des Landes.

Kund:innen, die sich für die nachhaltigste Leberkässemmel Österreichs entscheiden, wird garantiert, dass die Schweine 100 Prozent mehr Platz im Stall, Auslauf mit Frischluft und Tageslicht sowie eine Liegefläche im Stroh genießen können. Darüber hinaus ist eine Haltung auf Vollspaltböden sowie die Entfernung des Ringelschwanzes ohne Ausnahme verboten. Gefüttert wird ausschließlich gentechnikfreies Futter aus Europa.

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