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Das Tierschutzpaket der Bundesregierung gehört dringend überarbeitet!

Das Tierschutzpaket der Bundesregierung sorgt bei der Tierschutzsprecherin der Wiener SPÖ, GRin Nina Abrahamczik, für großes Entsetzen. „Die Grünen haben es versäumt, Verbesserungen für den Tierschutz zu erreichen, denn die geplanten Änderungen sind völlig unzureichend. Damit unterstützen sie die ÖVP in der üblichen Blockade jeglichen Fortschrittes in puncto Tierwohl. Minister Rauch ist dringend aufgefordert, das Tierschutzpaket unter Berücksichtigung von Tierwohl-, Umweltschutz- und Gesundheitsaspekten zu überarbeiten!“

Vor allem der Etikettenschwindel rund um das „Verbot der Vollspaltenböden“ in der Schweinehaltung muss ein Ende haben. Hier verstößt Österreich seit 2016 gegen EU-Recht. Ein Liegebereich aus Stroh ist für die Schweine endlich ein Muss.

„Wer diese klugen Tiere weiterhin auf Vollspaltenböden in ihren eigenen Exkrementen liegen lässt, sorgt für Tierleid statt Tierwohl!“, so Abrahamczik. Bereits im Mai 2019 hat der Wiener Landtag mit den Stimmen von SPÖ und Grünen die Bundesregierung per Resolutionsantrag aufgefordert, diese Haltungsform zu verbieten und den Schweinen einen eingestreuten Liegebereich zu gewährleisten.

Tierwohl statt Tierleid

„In Wien verfolgen wir den Ansatz von Tierwohl-, Umweltschutz- und Gesundheitsaspekten mit dem Lebensmittelaktionsplan „Wien isst G.U.T.“ bereits seit Jänner 2020. Dabei werden ökologisch und tierfair erzeugte Lebensmittel zum Standard für alle Wiener:innen. Mit der Bio-Lebensmittel-Marke „Wiener Gusto“ geht die Stadt Wien einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Tier- und Umweltschutz!“, erklärt die Tierschutzsprecherin der Wiener SPÖ.

Am 1. Juni bringt Wien die Bio-Lebensmittel-Marke auf den Markt. Mit dieser neuen Eigenmarke setzt die Bundeshauptstadt ein Signal für biologische Bewirtschaftung und Produktion. „Gerne lade ich Tierschutzminister Johannes Rauch ein, den Wiener Weg kennenzulernen und sich von unseren Maßnahmen inspirieren zu lassen. Ich würde mich freuen, wenn wir österreichweit an einem Strang ziehen und gemeinsam für das Wohlergehen von Mensch, Tier und Umwelt sorgen.“, so Nina Abrahamczik abschließend.

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