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EU-Schweinemarkt: spätsommerliches Preisplus

Die außerordentlich hohen Temperaturen im zu Ende gehenden Sommer hinterlassen nun positive Spuren beim Preisegefüge. In weiten Teilen Europas herrscht derzeit eine Knappheit an schlachtreifen Schweinen wie sie für diese Jahreszeit unüblich ist. Erklärung dafür ist die temperaturbedingte Verringerung der Mastleistung, wodurch viele Schweinepartien ein bis zwei Wochen länger im Maststall stehen.

Inzwischen ist die Verknappung auch am Fleischmarkt angekommen, wodurch sich auch in Deutschland (+6 Cent) die Grüne Seite mit ihren Preisvorstellungen durchsetzen konnte. Weniger Positives melden die Mittelmeerländer, die wegen der heimreisenden Urlauber nur mit Mühe den Preis halten können bzw. mit leichten Preiseinbußen in die neue Woche gehen.
Wie bereits seit Wochen, ist auch das neue Angebot in Österreich an schlachtreifen Schweinen kaum bedarfsdeckend. Neben den oben beschriebenen angebotsverringernden Faktoren verschärft ein durch angenehmere Temperaturen wiederbelebtes Grillgeschäft die Suche nach schlachtreifen Schweinen. Vor diesem Hintergrund konnte die Schweinebörse, im Einvernehmen mit den Abnehmern, die Notierung um 6 Cent auf 1,50 Euro nach oben setzen.

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