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Rindermarkt: Knappes Angebot trifft auf unveränderte Nachfrage

Am europäischen Schlachtrindermarkt wird bei Jungstieren derzeit von einer ausgewogenen Angebots- und Nachfragesituation berichtet. Regional wird die verfügbare Menge auch knapper, die Preise sind fest bis leicht steigend. Bei weiblichen Schlachtrindern ist die Entwicklung uneinheitlich, der Bedarf meist stabil, die Notierungen stehen vor allem bei schwächeren Qualitäten weiter unter Druck.

In Österreich steht laut Rinderbörse ein knappes Jungstierangebot einer unveränderten Nachfrage gegenüber. Die Notierungen für Stiere, Ochsen und Kalbinnen bleiben fest und können regional auch leicht anziehen. Bei Schlachtkühen wird von einem etwas höheren Aufkommen berichtet, die Preise entwickeln sich uneinheitlich: Bei gut angefleischten Kühen sind die Erlöse weiterhin stabil, schwächere Qualitäten geraten zusehends unter Druck. Bei Redaktionsschluss lag in diesem Bereich noch keine Preiszusage vor. Bei Schlachtkälbern übersteigt der Bedarf das Angebot, die Notierungen tendieren generell leicht nach oben.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen Basispreis von EUR 3,36 netto je kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen EUR 3,23. Im Schlachtkälberbereich rechnet man mit Erlösen von EUR 5,45. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich bekanntlich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen. AIZ

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