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EU-Schlachtrindermarkt: Angebot und Nachfrage bei Jungstieren ausgeglichen

Am europäischen Schlachtrindermarkt bleiben Angebot und Nachfrage bei Jungstieren in der laufenden Woche großteils ausgeglichen. Die Notierungen sind stabil bis leicht rückläufig.

In den meisten Ländern werden die Preisspitzen gekappt. Bei weiblichen Schlachtrindern läuft die Vermarktung in dieser Woche wieder an, der Markt ist meist ausgewogen, die Preise sind fest.



In Österreich wurde bei Jungstieren mittlerweile der Nachfragehöhepunkt überschritten, berichtet die Rinderbörse. Der Bedarf bewegt sich derzeit auf Durchschnittsniveau und entspricht dem aktuellen Angebot. Bei weiblichen Schlachtrindern ist die verfügbare Menge stabil, liegt jedoch insgesamt unter den Vorjahreswerten. Die Preise sind in allen Schlachtrinder-Kategorien unverändert. Bei Schlachtkälbern wird die Nachfrage als deutlich ruhiger beschrieben, das Angebot übersteigt den Bedarf, die Notierungen sind rückläufig.



Die Österreichische Rinderbörse rechnet in der zweiten Woche dieses Jahres bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit Basispreisen zwischen EUR 3,83 und 3,93 netto je kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen dürften die Erlöse weiterhin bei EUR 3,26 bis 3,46 liegen. Die Basispreise für Schlachtkühe (R2/3) betragen EUR 2,65 bis 2,71 und die Biokuh-Zuschläge EUR 0,31 bis 0,38. Bei Schlachtkälbern werden EUR 5,78 bis 6,10 erwartet. Bei Bio-Schlachtkälbern (R2/3) reicht das Preisband derzeit nur mehr von EUR 6,53 bis 6,70 und bei Bio-Jungrindern über 200 kg dürften die Notierungen zwischen EUR 4,25 und 4,50 liegen. (Red/AIZ)

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