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EU-Rindermarkt: unterschiedliche Markttendenzen

Die EU-Rindfleischmärkte sind gekennzeichnet von unterschiedlichen Markttendenzen. Bei Jungstieren ist überwiegend von einem knappen Angebot – insbesondere in Deutschland – auszugehen.

Die Nachfrage nach Jungstieren ist meist lebhaft, die Preise tendieren von stabil bei leicht steigend. Bei Schlachtkühen zeichnet sich in einigen Ländern ein rückläufiges Angebot ab, die Preise tendieren überwiegend stabil.

In Österreich ist Angebot und Nachfrage bei Jungstieren, Ochsen und Kalbinnen ausgeglichen, bei Kühen zeichnet sich ein leicht steigendes Angebot ab, da viele Betriebe noch vor den Weihnachtsfeiertagen Tiere ausmerzen wollen. Die Preise sind in allen Kategorien stabil. In der Schlachtkälber-Vermarktung wird in dieser Woche der Höhepunkt erreicht, die Preise sind stabil.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem Basispreis von 3,81 Euro netto/kg Schlachtgewicht und bei Kalbinnen mit 3,27 Euro. Für Kühe werden 2,48 Euro erwartet, die Schlachtkälber-Notierung liegt unverändert bei 6,35 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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