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EU Rindermarkt: Überwiegend ausgewogen

Bei Jungstieren herrscht in den meisten EU-Ländern eine ausgewogene Marktsituation, die Preise tendieren von leicht rückläufig bis leicht steigend. Bei Schlachtkühen ist die Lage uneinheitlich, regional wird von einem steigenden Angebot in Weidegebieten berichtet, die Preise sind je nach regionaler Angebotssituation stabil bis rückläufig.

In Österreich sind Angebot und Nachfrage bei Jungstieren, Ochsen und Kalbinnen weiterhin ausgeglichen, die Preise blieben gegenüber der Vorwoche unverändert. Bei Schlachtkühen ist das Angebot regional sehr unterschiedlich, wobei es insgesamt unter den Erwartungen liegt. Bei Redaktionsschluss gab es zu unveränderten Schlachtkuhpreisen noch nicht von allen Schlachtbetrieben eine Preiszusage. Bei Schlachtkälbern übersteigt die Nachfrage weiterhin das Angebot, die Preise sind stabil.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem unveränderten Basispreis von 3,62 Euro netto/kg Schlachtgewicht und bei Kalbinnen mit 3,27 Euro, gleich wie in der Vorwoche. Für Kühe wurde die Preisbildung diese Woche ausgesetzt. Schlachtkälber bringen konstant 6,05 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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