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EU-Rindermarkt: Steigende Preise für Jungstiere

Am europäischen Schlachtrindermarkt wird aufgrund eines knappen Angebotes bei Jungstieren in einigen EU-Regionen bereits von einer Trendwende bei Jungstierpreisen berichtet, regional kann es entgegen der saisonüblichen Marktsituation bereits zu leichten Preisaufschlägen kommen.

Auch bei Schlachtkühen setzt sich der knappe Angebotstrend weiter fort und es werden nochmals leicht steigende Preise gemeldet. In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren stabil, die Nachfrage etwas lebhafter, die Preise für Jungstiere und Ochsen sind in der laufenden Woche unverändert. Bei Schlachtkühen bleibt das Angebot weiter hinter den Erwartungen der Schlachthofbranche. Im Trend der steigenden Schlachtkuhpreise sind auch die Erlöse für Kalbinnen leicht steigend. Bei Schlachtkälbern sind Angebot und Nachfrage ausgeglichen, die Preise unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem stabilen Basispreis von 3,39 Euro netto/kg Schlachtgewicht und bei Kalbinnen mit einem etwas erhöhten Preis von 3,12 Euro. Für Kühe steigt der Preis auf 2,63 Euro und für Schlachtkälber werden wiederum 5,55 Euro erlöst. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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