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EU-Rindermarkt sommerbedingt ruhig

Am europäischen Schlachtrindermarkt ist die Nachfrage nach Rindfleisch in den Sommermonaten grundsätzlich leicht rückläufig. Urlaubsbedingt wandert der Bedarf in die südlichen Regionen, und in Gebieten mit beginnenden Erntearbeiten trifft die schwache Nachfrage auf ein geringes Angebot. Daher sind Preise sowohl bei männlichen als auch bei weiblichen Schlachtrindern stabil bis regional leicht abnehmend.

Auch in Österreich ist das Angebot in allen Kategorien etwas rückläufig. Bei weiblichen Schlachtrindern bleibt die Nachfrage lebhaft. Bei männlichen Schlachtrindern ist der Bedarf je nach Aktivitäten des Lebensmitteleinzelhandels und des Gastronomiegroßhandels regional unterschiedlich. Für Jungstiere gab es bei Redaktionsschluss noch nicht von allen Abnehmern eine Zusage. Bei Schlachtkälbern reicht das Angebot für die ruhige Nachfrage aus, die Preise sind hier unverändert. Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Kalbinnen der Handelsklasse R2/3 einen unveränderten Basispreis von 3,06 Euro netto/kg Schlachtgewicht und für Kühe 2,38 Euro. Der Schlachtkälberpreis bleibt mit 5,35 Euro ebenfalls gleich. Die Jungstiernotierung ist derzeit ausgesetzt. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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