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EU-Rindermarkt: Preise für Jungstiere legen zu

Am europäischen Schlachtrindermarkt wird bei Jungstieren von einer leicht steigenden Nachfrage berichtet. Bei einem stabilen Angebot tendieren die Preise etwas nach oben. Bei weiblichen Schlachtrindern ist das Aufkommen regional uneinheitlich, die Notierungen sind nochmals leicht rückläufig, wobei schwächere Qualitäten (sogenannte Verarbeitungskühe) durchwegs schwach nachgefragt sind und daher stärker unter Druck geraten.

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren leicht rückläufig, die Nachfrage fällt lebhafter aus, berichtet die Rinderbörse. Die Preise für Stiere sowie Ochsen sind steigend und wurden jetzt auf zwei Wochen festgelegt (KW 41 und 42). Bei Redaktionsschluss lag noch nicht von allen Schlachthöfen eine Preiszusage vor. Bei Schlachtkalbinnen zeigt sich der Markt ausgeglichen und die Notierungen bleiben unverändert. Bei Schlachtkühen ist die verfügbare Menge stabil, die Nachfrage ist bei schwächeren Qualitäten schleppend. Die Preise für ausgemästete Qualitäten (Fettklassen 3 und 4) sind leicht rückläufig, die Erlöse für Verarbeitungskühe (Fettklasse 1) geraten stärker unter Druck. Die Notierungen für Biorinder sind überwiegend stabil. Bei Schlachtkälbern übersteigt die Nachfrage das Angebot, die Preise sind stabil.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen höheren Basispreis von 3,58 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Bei Kalbinnen bleibt die Notierung mit 3,14 Euro unverändert, für Schlachtkühe sinkt sie auf 2,16 Euro. Der Schlachtkälberpreis liegt weiterhin bei 5,75 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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