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EU-Rindermarkt: Preise für Jungstiere geben erneut nach

Die Situation auf den Rindfleischmärkten ist derzeit EU-weit sehr schwierig. Bei Jungstieren sind die Preise diese Woche nochmals rückläufig. Bei weiblichen Rindern präsentiert sich der Markt uneinheitlich, die Notierungen geraten jedoch auch unter Druck.

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren stabil und trifft auf eine ruhige Nachfrage, berichtet die Rinderbörse. Die Preise für Stiere und Ochsen tendieren nochmals nach unten. Bei weiblichen Schlachtrindern fällt das Aufkommen geringer aus, die Erlöse sind stabil. Bei Redaktionsschluss gab es jedoch noch nicht von allen Schlachthöfen zu den veröffentlichten Notierungen eine Zusage. Bei Schlachtkälbern ist aufgrund des Ostergeschäftes die Nachfrage lebhaft; das Angebot ist ausreichend, die Notierungen sind unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen Basispreis von 3,53 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen werden 3,17 Euro erlöst, für Kühe 2,23 Euro. Der Schlachtkälberpreis bleibt mit 5,55 Euro weiter unverändert. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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