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EU-Rindermarkt: Jungstierpreise tendieren nach oben

Die Nachfrage nach Schlachtrindern verläuft derzeit EU-weit lebhaft. Bei Jungstieren wird insbesondere in Deutschland von einem knappen Angebot berichtet, die Preise können nochmals zulegen. Bei weiblichen Schlachtrindern bleibt die verfügbare Menge ebenfalls begrenzt, die Notierungen tendieren von stabil bis leicht steigend.

In Österreich sind Angebot und Nachfrage bei Jungstieren, Ochsen und Kalbinnen aufgrund der Feiertagswoche ausgeglichen, die Preise werden leicht angehoben und für zwei Wochen vereinbart. Bei Schlachtkühen ist die Angebotssituation derzeit uneinheitlich (in Bergregionen leicht zunehmend), die Preise bleiben unverändert. Bei Schlachtkälbern trifft eine knappe Menge auf eine belebte Nachfrage, die Erlöse steigen leicht an.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem höheren Basispreis von 3,56 Euro netto/kg Schlachtgewicht und bei Kalbinnen mit 3,21 Euro. Für Kühe beträgt der Preis weiterhin 2,60 Euro und für Schlachtkälber werden jetzt 5,75 Euro erlöst. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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