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EU-Rindermarkt: Jungstiere weniger nachgefragt

Am europäischen Schlachtrindermarkt ist derzeit die Nachfrage nach Jungstieren rückläufig. Das Angebot präsentiert sich uneinheitlich, die Preise tendieren von stabil bis leicht nach unten. Bei weiblichen Schlachtrindern ist das Aufkommen ebenfalls unterschiedlich, der Bedarf wird generell als stabil beurteilt, die Preise sind fest oder können nochmals leicht zulegen.

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren, Ochsen und Kalbinnen leicht rückläufig und steht einer ruhigeren Nachfrage gegenüber. Die Notierungen sind bereits seit sieben Wochen unverändert. Bei Schlachtkühen bleibt das Aufkommen in der ersten vollen Schlachtwoche dieses Jahres unter den Erwartungen, die Preise sind nochmals leicht gestiegen. Bei Schlachtkälbern ist die verfügbare Menge knapp, die Nachfrage ist saisonüblich ruhig, die Preise bleiben unverändert. Bei Biokälbern tendieren die Preise nach den Weihnachtsfeiertagen nach unten.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,71 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Auch bei Kalbinnen bleibt die Notierung mit 3,17 Euro unverändert, während sie bei Kühen erneut zulegt, und zwar auf 2,27 Euro. Der Schlachtkälberpreis liegt weiterhin bei 5,85 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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