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EU-Rindermarkt: Jungstier-Notierungen stabil

Der europäische Rindfleischmarkt präsentiert sich derzeit zweigeteilt. Der Frischfleischmarkt entwickelt sich lebhafter, dadurch sind die Jungstierpreise stabil oder können leicht zulegen. Bei Schlachtkühen ist die Marktlage uneinheitlich, die Notierungen stehen hier weiterhin leicht unter Druck.

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren stabil, die Nachfrage wird auch hierzulande etwas lebhafter. Die Notierungen für Stiere, Ochsen und Kalbinnen bleiben in der laufenden Woche unverändert. Bei Schlachtkühen zeigt sich die Angebotssituation im Inland regional sehr unterschiedlich, sie reicht von knapp bis reichlich. Bei Redaktionsschluss gab es zu unveränderten Preisen noch nicht von allen Abnehmern eine Zusage. Im Schlachtkälberbereich bleibt die verfügbare Menge knapp, die Notierungen sind stabil – bei Biokälbern können sie zulegen.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen Basispreis von 3,50 Euro netto je kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen weiterhin 3,22 Euro. Für Kühe dürften 2,45 Euro erlöst werden. Bei Schlachtkälbern beträgt die Notierung 5,55 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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