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EU-Rindermarkt: Jungstier-Angebot knapp

Durch die kühlen Temperaturen in weiten Teilen der EU wird derzeit am Schlachtrindermarkt die Nachfrage nach Rindfleisch belebt. Bei Jungstieren wird überwiegend von einem knappen Angebot berichtet, die Notierungen sind regional, etwa in Deutschland, sogar wieder leicht steigend. Bei weiblichen Schlachtrindern bleibt das Angebot EU-weit knapp, die Preise sind meist unverändert.

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren leicht rückläufig und die Nachfrage stabil, berichtet die Rinderbörse. Bei weiblichen Schlachtrindern sind Angebot und Nachfrage aufgrund der Vier-Tage-Schlachtwoche ausgeglichen. Die Notierungen für Jungstiere, Ochsen, Kalbinnen und Kühe sind in der laufenden Woche unverändert, bei Kühen kann es regional bereits zu leichten Preisverbesserungen kommen. Bei Schlachtkälbern übersteigt das Angebot nach der Feiertagswoche den Bedarf, die Preise tendieren daher leicht nach unten.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem Basispreis von 3,46 Euro netto/kg Schlachtgewicht und bei Kalbinnen weiterhin mit 3,09 Euro. Für Kühe bleibt der Preis bei 2,41 Euro und für Schlachtkälber sinkt er auf 5,65 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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