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EU-Rindermarkt: Angebot an männlichen Tieren gestiegen

Am europäischen Schlachtrindermarkt hat das Angebot an männlichen Tieren in den meisten Ländern zugenommen.

Vor allem in Deutschland rechnet man mit einem höheren Aufkommen, die Notierungen sind damit ausgereizt beziehungsweise leicht rückläufig. Bei weiblichen Schlachtrindern bewirkt die knappe verfügbare Menge eine leichte Preisverbesserung.

In Österreich entspricht das Angebot bei Jungstieren der Nachfrage, die Preise sind stabil. Bei weiblichen Schlachtrindern ist das Aufkommen rückläufig, die Erlöse können leicht zulegen. Im Bereich Schlachtkälber übertrifft das leicht gestiegene Angebot die Nachfrage, die Notierungen sind unverändert. Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,72 Euro netto/kg Schlachtgewicht und bei Kalbinnen weiterhin 3,19 Euro. Die Schlachtkuh-Notierung erhöht sich auf 2,55 Euro und für Schlachtkälber werden 5,85 Euro erwartet. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich bekanntlich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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